T14 - 3D-Endoskopie und Schadensdetektion in schmalen Bauräumen

Die Inspektion von Triebwerksbauteilen in engen, schwer zugänglichen Bauräumen stellt hohe Anforderungen an bildgebende Messsysteme. Klassische Endoskope liefern zwar zweidimensionale Ansichten, bieten jedoch kaum Möglichkeiten zur präzisen Bewertung komplexer Geometrien oder zur quantitativen Schadensanalyse. Das Transferprojekt T14 setzt auf moderne 3D-endoskopische Verfahren, um die Schadensdetektion im realen MRO-Umfeld signifikant zu verbessern und eine zuverlässige geometrische Erfassung auch unter eingeschränkten Sichtbedingungen zu ermöglichen.

Motivation und Zielsetzung

© Leibniz Universität Hannover

In der regenerativen Triebwerksinstandhaltung ist die frühzeitige Erkennung und Klassifikation von Schäden essenziell, um Reparaturpfade präzise zu planen und unnötige Demontagen zu vermeiden. 3D-Endoskopiesysteme bieten hier großes Potenzial, werden aber bislang durch die extremen Bauräume und ungünstigen Beleuchtungsverhältnisse in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines endoskopischen 3D-Mess- und Auswertungssystems, das trotz geometrischer Restriktionen robuste Tiefeninformationen liefert und so die Zuverlässigkeit der Schadensanalyse nachhaltig steigert.

Projektpartner

Verantwortliches Institut

Das Projekt wird verantwortet durch das Institut für Mess- und Regelungstechnik .