T17 - Erhöhung der Lebensdauer der Outer-Air-Seal-Beschichtung in der Hochdruckturbine durch die Entwicklung einer neuen Haftvermittlerschicht und deren Applikation durch Thermisches Spritzen

Outer-Air-Seal-(OAS)-Beschichtungen spielen eine zentrale Rolle für die Effizienz und Betriebssicherheit von Hochdruckturbinen, da sie Spaltmaße stabilisieren und Reibverluste minimieren. Unter realen Einsatzbedingungen unterliegen diese Beschichtungen jedoch intensiver thermischer und mechanischer Belastung, die zu Ablösungen oder strukturellen Schädigungen führen können. Das Projekt T17 setzt hier an und untersucht neuartige Haftvermittlerschichten, die mittels thermischem Spritzen aufgebracht werden sollen, um die Lebensdauer der OAS-Beschichtung signifikant zu erhöhen.

Motivation und Zielsetzung

© Leibniz Universität Hannover

Trotz ihres hohen Potenzials sind bestehende OAS-Beschichtungssysteme oft anfällig für Delamination und Verschleiß, insbesondere bei extremen Temperaturwechseln und Reibkontakten. Eine optimierte Haftvermittlerschicht kann diese Schwachstellen gezielt adressieren und somit die Standzeit der gesamten Baugruppe deutlich verbessern. Ziel des Transferprojekts ist daher die Entwicklung, Applikation und Validierung eines neuen Haftvermittlersystems, das unter realitätsnahen Prüfbedingungen getestet und gemeinsam mit dem industriellen Partner für den Einsatz in der Triebwerksinstandhaltung qualifiziert wird.

Projektpartner

Verantwortliches Institut

Das Projekt wird verantwortet durch das Institut für Werkstoffkunde .